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Wir messen den Feuchtegehalt unseres Brennholzes mit einem hochwertigen Messgerät, bei dem auch die Holzart und die Temperatur voreingestellt werden kann. Brennholz gilt in der Regel als trocken, wenn der Feuchtegehalt unter 20 % liegt. Leichte Differenzen nach oben sind kein Grund für eine Reklamation. Brennholz ist hygroskopisch, und nimmt Luftfeuchtigkeit auf. Deshalb kann es, jahreszeitlich bedingt, zu Schwankungen des Feuchtegehaltes kommen. Bitte erwarten sie keine Werte von 16 % Feuchtigkeit oder weniger. Diese werden nur bei wesentlich teueren, kammergetrockneten Brennholz erreicht. Dieses Brennholz müssen sie dann aber auch im Heizungskeller, oder direkt neben ihren Ofen bis zum Verbrennen lagern. Wenn es im Freien gelagert wird, nimmt es relativ schnell wieder Feuchtigkeit auf. In vielen Baumärkten wird zwar kammergetrocknetes Brennholz aus dem Ausland angeboten, aber es wird meist bis zum Verkauf im Freien gelagert. Weiterhin ist, aus ökologischer Sicht betrachtet, eine Kammertrocknung Schwachsinn. Denn warum müssen Unmengen an teurer Energie verbraucht werden, um das Holz zu trocknen. Die Sonne, der Frost und der Wind machen dies umsonst. Brennholz, das lange genug abgedeckt im Freien gelagert wurde, hat je nach Witterung und Jahreszeit einen Feuchtegehalt von ca. 18 - 22 %. Gerne können sie, bei ernsthaften Interesse, das Brennholz vor dem Kauf bei uns besichtigen und den Feuchtegehalt selbst kontrollieren. 

Ein paar Regeln die sie beachten sollten.

1. Bitte lagern sie ihr Brennholz nicht in einen unbelüfteten Keller, oder decken es seitlich mit Planen ab. Brennholz sollte an einem belüfteten, möglichst sonnigen Ort regengeschützt aufgeschichtet werden. Unter und hinter dem Holzstapel muß ein Hohlraum sein, damit feuchte Luft abströmen kann.

2. Verbrennen Sie nur Brennholz, dass lange genug abgelagert wurde. Es sollte, je nach Holzart, ein bis zwei Jahre gelagert worden sein. Nur nach dieser Trocknungszeit ist gewährleistet, dass genügend Feuchtigkeit aus dem Holz entweichen konnte um ein optimales Brennergebnis zu erzielen.

3. Ist das Brennholz zu feucht, brennt es nicht nur schlechter und hat somit eine schlechtere Energiebilanz, sondern es belastet auch unnötig die Umwelt durch die Entstehung umweltschädlicher Gase bei der Verbrennung. Außerdem kann es zur Versottung Ihres Kamins führen. Bitte aber nicht gleich in Panik verfallen, und jedes Holzscheit vor dem Verbrennen nachmessen. Eine Versottung kann und wird erst dann auftreten, wenn über einen längeren Zeitraum wirklich nasses Holz verbrannt wurde, oder ihr Schornsteindurchmesser nicht stimmt. Im Zweifel fragen sie ihren Kaminkehrer. Dieser kennt ihren Schornstein, und kann sie dementsprechend am besten beraten.

4. Achten Sie bei der Verbrennung darauf immer genügend Sauerstoff an das Holz zu lassen. Immer die Luftklappe etwas geöffnet lassen, da ansonsten das Holz nicht richtig verbrennt, sondern nur ein Schwelbrand entsteht. Beim schwelen des Holzes entstehen giftige Gase die gesundheitsschädlich sein können. Außerdem wird so nur sehr wenig Wärme erzeugt.

5. Machen Sie Brennholz nicht streichholzklein. Sehr dünnes Holz gibt nur kurzes Feuer und taugt nur zum Anzünden. Lassen Sie große Scheite natürlich abbrennen.





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