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Holz ist ein nachwachsender Rohstoff mit Zukunft. Fossile Brennstoffe ( Erdöl, Erdgas und Steinkohle ) werden in großem Stil irreversibel verbraucht und geben erhebliche Mengen CO2 in die Atmosphäre ab, was den Treibhauseffekt fördert. Holz hingegen entsteht stetig neu. Beim Wachstumsprozess entzieht Holz zunächst der Atmosphäre CO2. Nur genau diejenige Menge, die vorher aufgenommen wurde, kann anschließend bei der Verbrennung oder Verrottung wieder freigesetzt werden. Somit ist Holz CO2-neutral und daher ein umweltfreundlicher Brennstoff.

 
   

Eine gute Ausrüstung ist notwendig, um im Wald effektiv arbeiten zu können. Dazu gehören Motorsägen, Keile, Wendehaken, Äxte, Sappie, Umlenkrolle, Werkzeug, Handpackhaken, Warnschilder, Forstbandmaß usw. Auch eine ausreichende Menge Motorsägenbenzin und Kettenöl, sowie einen Verbandkasten haben wir in unserer Waldkiste sicher verstaut, und auch immer dabei. Die notwendige Schutzbekleidung gehört selbstverständlich auch zu einer guten Ausrüstung. Sie ist sogar in der Land- und Forstwirtschaft gesetzlich vorgeschrieben.



 
   
Trotz Maschinen ist und bleibt Brennholz machen, eine gefahrvolle und schwere Arbeit. Viele schwere Unfälle zeugen davon. Besonders beim Bäume fällen mit der Motorsäge ist höchste Vorsicht und Konzentration erforderlich. Denn der Baum soll in die richtige Richtung fallen, und wenn möglich keine nachwachsende Bäume beschädigen. Auch muß die Fällrichtung so gewählt werden, das er mit der Seilwinde aus dem Wald herausgezogen werden kann. Natürlich muß Schutzkleidung wie Helm, Schnittschutzhose und Sicherheitsschuhe getragen werden.

 
   
Mit einer Seilwinde ziehen wir die gefällten, und entasteten Baumstämme aus dem Wald. Dünnere Äste oder Zweige verbleiben im Wald, und verrotten anschließend wieder. Die Seillänge der Winde beträgt ca. 70 mtr. Um die Stämme an Hindernissen vorbeiziehen zu können, wird eine Umlenkrolle benutzt, die an einem Stamm mit einer Rundschlinge befestigt wird.  Eine Kiefer bringt es gut und gerne auf eine Länge von 20 - 25 Metern. Dannach werden die Stämme gekürzt, um sie besser weitertransportieren zu können.

 



 
   
Mit einem Holzgreifer mit Drehmotor transportieren wir die abgelängten Stämme zum Sammelplatz im Wald. Dies erleichtert uns die Arbeit sehr. Früher haben wir die Stämme direkt im Wald in 1 mtr. lange Stücke gesägt, und sie wurden oft 30 - 40 Meter bis zum nächsten Fahrweg getragen. Wenn man bedenkt, das ein etwas dickeres Meterstück schon mal einen Zentner wiegt, kann man sich ungefähr vorstellen welche        schwere körperliche Arbeit dies war.

 
   

Die Stämme werden zu einem Polter aufgeschlichtet.  So werden mehrere Meter lange Stämme, die zu einen Haufen zusammengefahren werden, benannt. Im Gegensatz zu vielen osteuropäischen Ländern, wo das meiste Brennholz das in Baumärkten angeboten wird herkommt, wird in Deutschland nur Brennholz aus Durchforstungsbeständen oder Windbruchgebieten entnommen. Somit wird gewährleistet das keine Kahlschlagflächen entstehen.



 
   

Mit einem Rückewagen oder Kipper transportieren wir das Brennholz zu unserem Holzlagerplatz. Dort wird es bis zur weiteren Aufarbeitung gelagert.



 
   
Größere Mengen werden mit einem Lkw angeliefert.

 
   

Ungespaltene Stämme trocknen nur sehr langsam. Außerdem besteht bei unentrindeten Stämmen, die länger gelagert werden, die Gefahr das sie morsch werden und der Brennwert sinkt. Deshalb sollten sie gespalten werden. Vor dem Spalten müssen sie noch in 1 mtr. lange Stücke gesägt werden, damit sie später in den Spalter passen.



 
   

Mit dem Spalter können wir auch die " dicksten Brocken " Brennholz zu handlichen 1 mtr. langen Scheiten spalten. Gespaltenes Brennholz hat im Vergleich zu ungespaltenen Holz eine bessere Qualität und somit einen höheren Heiz- oder Brennwert. Außerdem trocknet gespaltenes Holz wesentlich besser. Denn je größer die Oberfläche des Holzes ist, umso mehr Feuchtigkeit kann entweichen. Der komplette Spaltvorgang kann bequem vom Sitz aus durchgeführt werden.



 
   

Mit dem Bündelgerät bündeln wir unser gesamtes Brennholz nach dem Spalten. Die verwendeten Bänder haben eine sehr hohe Reißfestigkeit von 725 Kg. Das Bündelgerät hat einen Durchmesser von 113 cm, und wird mit einen Meter langen Scheiten vollgeschichtet. Demnach fasst es genau einen Raummeter/Ster Brennholz. Für uns entfällt das lästige "Abmessen" des Brennholzes beim Verkauf, und der Kunde bekommt immer exakt die gleiche Menge.



 
   

Mit dem Holzgreifer können wir bequem die Sterbündel zum Lagerplatz transportieren und dort aufstapeln. Der Vorteil von Sterbündel besteht für uns darin, das wir das Holz nicht so oft per Hand umschichten müssen. Auch kann es mit dem Greifer höher gestapelt werden, wodurch Lagerplatz eingespart wird. Später kann es sterweise, entweder zum sägen oder zur sofortigen Lieferung, wieder entnommen werden.



 
   
Dann noch mit einer Abdeckplane von oben abdecken. Seitlich sollte Brennholz nicht abgedeckt werden, damit die Feuchtigkeit zur Seite und nach unten entweichen kann und die Luft zirkuliert. Unbehandeltes Brennholz, das unter Sonneneinstrahlung und Wind trocknet, wird mit der Zeit außen " grau ". Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang, und kein Grund zur Reklamation.

 
   
So aufgeschichtet und abgedeckt kann das Brennholz bis zum Verkauf auf unter 20 % Restfeuchte trocknen. Regen macht abgedeckten Brennholz nicht viel aus. Denn es nimmt nur wenig Luftfeuchtigkeit auf, und trocknet so gelagert, relativ schnell wieder ab. Kaufen sie ihr Brennholz nicht im letzten Moment, sondern schon in der schöneren Jahreszeit. Lieferengpässe können vermieden werden, und es ist doch ein gutes Gefühl sein Brennholz rechtzeitig "im Trockenen" zu haben. Jeder gelagerte Bündel ist genau ein Ster oder Raummeter Brennholz.

 
   
Mit einer modernen Kreissäge werden die gespalteten Meterscheite auf die von ihnen gewünschte Länge gesägt. Handelsübliche Längen sind: 20 cm, 25 cm, 33 cm oder 50 cm. Differenzen bis ca. 3 cm sind jedoch möglich. Die abgelängten Scheite fallen direkt auf ein Förderband, und werden auf den danebenstehenden Kipper transportiert. Dieser fasst randvoll geladen 6 Ster Brennholz. Die anfallenden Sägespäne oder abgehende Rinde werden nicht mitgeliefert, sondern wieder in den natürlichen Kreislauf des Waldes eingebracht.

 
   
Bitte lagern sie ihr Brennholz nicht in einen unbelüfteten Keller. Auch eine geschlossene Garage ist nicht unbedingt der optimale Lagerplatz. Es sollte an einen belüfteten, möglichst sonnigen Ort regengeschützt aufgeschichtet werden. Die überdachte Südseite einer Garage wäre optimal. Zur Wand sollte ein Abstand von ca. 5 cm eingehalten werden. Unter dem Holzstapel muß ein Hohlraum sein, damit feuchte Luft abströmen kann. Das Bild zeigt ein schönes Brennholzlager eines Kunden.

 
   
Jetzt endlich wird das Brennholz für eine gemütliche und angenehme Wärme sorgen. Ein Ster/Raummeter Buchen- oder Eichenholz entspricht der Energiemenge von ca. 210 ltr. Heizöl oder 200 Kubikmeter Erdgas. Im Vergleich ist und bleibt Brennholz eine kostengünstige Alternative um ihr Haus oder ihre Wohnung zu beheizen.

 
   

 



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